BEWEGUNGSTRAINING NACH FELDENKRAIS MACHT DICH ZUM EXPERTEN FÜR DEINEN KÖRPER

Was kannst du von diesem Training erwarten?

 

DU BEWEGST DICH IMMER MEHR …

Geschmeidig und explosiv – wie eine Raubkatze.

Achtsam und bewusst – wie ein Zen-Meister.

 

Was sind die Ziele von Feldenkrais im Leistungssport?

  1. Verletzungsprävention
  2. Leistungssteigerung

Für das Erreichen dieser beiden Ziele ist das Erlangen einer hoch entwickelten Körperwahrnehmung das zentrale Element.

 

In welcher Form wird Bewegungstraining nach Feldenkrais durchgeführt?

Am Beginn steht ein sportartspezifisch anpassbares Beweglichkeitsscreening, das ich gemeinsam mit einem Sportwissenschafts-Kollegen 2014 entwickelt und seither ständig gemäß meinen Erfahrungen verfeinert habe. Dieses wird vor dem Start der Feldenkrais-Einheiten mit allen beteiligten Athleten durchgeführt.

Den Sportlern, die dabei Defizite in ihrer Beweglichkeit aufweisen, werden Videos mit speziellen Bewegungsaufgaben, die großteils der Feldenkraismethode entstammen, zur Verfügung gestellt. Diese Bewegungsaufgaben können täglich ins Auf- und Abwärmen im Rahmen des Trainings eingebaut werden. Im Abstand von ca. 2 Monaten wird das Screening wiederholt, um Fortschritte in der Beweglichkeit festzuhalten. Die Wahrnehmung ihrer Fortschritte wirkt sich wieder positiv auf die Motivation der Athleten aus, selbst mehr Verantwortung für ihren Körper zu übernehmen.

Anschließend an das Screening beginnen die Feldenkrais-Einheiten. Sie finden wöchentlich statt, sind an die Anforderungen der jeweiligen Sportart sowie an die Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst und haben regenerativen Charakter.

Was passiert in den Feldenkrais-Einheiten?

  • Im Rahmen von ausgewählten Bewegungslektionen, durchgeführt in der Gruppe oder individuell, werden spezifische Bewegungsabläufe aus der jeweiligen Sportart bewusst gemacht.

  • Möglichkeiten, die Qualität und Effizienz der Bewegungen zu verbessern, werden erfahren.

  • Das Zusammenspiel von verschiedenen Körperregionen, wie von Becken, Wirbelsäule, Armen und Schultern oder – wie im Fußball – von Füßen, Sprunggelenken, Kniegelenken, Hüften und Becken wird dadurch nachhaltig verbessert.

  • Eine wichtige Rolle spielt die Wahrnehmung der Körperachsen und ihrer Position in der Bewegung.

  • Athleten lernen, ihre Muskulatur weich und flexibel zu machen und das Zusammenspiel von Agonist und Antagonist zu verbessern.

  • Einseitigkeiten werden erkannt und Möglichkeiten, diesen entgegenzuwirken, erlernt.

  • Die Bewegungsfreiheit in den Gelenken – die Range of Motion – wird optimiert, um in Extremsituationen im Sport gegen Verletzungen besser gerüstet zu sein.

  • Die propriozeptiven Fähigkeiten werden geschult und verbessert.

  • Einschränkungen, Fehlhaltungen, Einseitigkeiten und Dysbalancen werden reduziert und eliminiert.

  • Die Athleten entwickeln ein immer feineres Bewusstsein für die Qualität ihrer Bewegungsabläufe, für ihre Möglichkeiten, aber auch für ihre Grenzen.

  • Diese erhöhte Bewusstheit der Bewegung kommt den Sportlern auch im Alltag zu Gute, nicht zuletzt beim stundenlangen Sitzen in der Schule, in Verkehrsmitteln und am Sofa.

Der Ablauf und die Strukturierung des gesamten Bewegungstrainings findet idealerweise in Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und im Austausch mit dem medizinischen Betreuungsteam statt.

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