Über mich

Ich bin davon überzeugt, dass Bewegung und Körperwahrnehmung sehr eng mit Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität zusammenhängen, und habe es mir zum Ziel gesetzt, andere dabei zu unterstützen, dass sie über erweiterte Bewegungsmöglichkeiten nicht nur ein besseres Wohlbefinden, sondern auch zu erweiterten Möglichkeiten in anderen Lebensbereichen finden können, denn unser Gehirn macht es uns lebenslang möglich, Neues zu lernen bzw. bereits Gekonntes wieder zu erlernen. 

Im Rahmen meiner Feldenkraistätigkeit leite ich auch das Mobility Training nach Feldenkrais im Österreichischen Leistungssportzentrum Südstadt. Dabei geht es darum, den angehenden SpitzensportlerInnen Beweglichkeit und Geschmeidigkeit zu vermitteln und zu erhalten, damit sie vor Verletzungen geschützt sind und ihr Potential nicht durch Bewegungseinschränkungen gehemmt wird. Weiters halte ich Gruppenstunden ab mit Erwachsenen im Turnverein Maria Enzersdorf bei Wien. In Einzellektionen ergibt sich für mich somit ein breites Spektrum an Klienten – von jugendlichen Athleten bis zu schmerzgeplagten Senioren. 

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Meine Eckdaten:

Dr. Markus Aufderklamm, Psychologe und Feldenkraislehrer, Läufer, Hunde- und Naturliebhaber, von Bewegung begeistert, ausdauernd, lernbegierig, entwicklungsbereit…

Mein Weg zu Feldenkrais:

Als ich 2007 an den Stadtrand von Wien übersiedelte, wurden aus meinen regelmäßigen Läufen im Flachen nun umgebungsbedingt Cross- und Hügelläufe. Das rief leider zunehmende Probleme und Schmerzen in meiner linken Hüfte hervor, sodass ich innerhalb eines halben Jahres einige im Leistungssport erfahrene Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktiker und Masseure konsultierte (!), was leider zu keinen oder nur sehr kurzfristigen Besserungen (nach 1-2mal Laufen war der Schmerz wieder da) meiner Symptomatik führte. Als mir dann ein prominenter Spezialist in Bayern erklärte, ich hätte einen Knorpelschaden im Hüftgelenk und würde in wenigen Jahren im Rollstuhl sitzen, wenn ich nicht mit dem Laufen aufhörte, suchte ich einen Sportorthopäden auf, der nach dem Röntgen die Diagnose „Impingementsyndrom in der Hüfte“ stellte und mich zu – einem Physiotherapeuten schickte…

Zu dieser Zeit arbeitete ich als Sportpsychologe unter anderem mit einem österreichischen Beachvolleyballprofi. Dieser konnte damals aufgrund von Knorpelschäden in beiden Knien nur mehr mit begleitender Einnahme von Schmerzmitteln spielen, bis er über einen Sportlerkollegen den Tipp bekam, eine Feldenkraislehrerin in Wien aufzusuchen. Diese konnte nicht nur seine Schmerzen fast völlig reduzieren, sondern ihm auch vermitteln, wie er sich in seiner Sportart so bewegen ( = abspringen und landen) konnte, dass seine Knie das verkrafteten. Er spielte in der Folge noch zwei weitere Jahre professionelles Beachvolleyball (ohne Schmerzmittel) auf höchstem internationalen Niveau. Von ihm bekam ich die Empfehlung, diese Feldenkraislehrerin doch ebenfalls um Rat zu fragen. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon etwas entmutigt, doch versuchte ich es – und ich habe es nicht bereut. Nach der ersten (!) Behandlung war ich fast eine ganze Woche schmerzfrei – auch beim Laufen. Nach vier Wochen ging es mir so gut, dass ich mich für den Berlin Marathon im Herbst anmeldete, etwas, das ich für mich schon abgeschrieben hatte. Nach zwei Monaten war ich so begeistert von Feldenkrais, dass ich beschloss, selbst die Ausbildung zum Feldenkraislehrer zu absolvieren, und ein halbes Jahr später lief ich völlig schmerzfrei den Marathon in Berlin (und das war nicht mein letzter seither).

Von 2008 bis 2012 besuchte ich das Feldenkraistraining München City 3, unter der Leitung von Paul Newton, und seit 2010 unterrichte ich als Feldenkraislehrer.

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