Über mich

Beweglichkeit erhalten bzw. wiedergewinnen

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Feldenkraislehrer arbeite ich seit über 10 Jahren mit Seniorinnen und Senioren. Dabei geht es darum, vorhandene Einschränkungen in der Beweglichkeit zu erkennen und aufzuhalten. In der Folge werden vorhandene Bewegungsschmerzen reduziert und die Bewegungsmöglichkeiten wieder erweitert.

Dadurch gewinnen die Klientinnen und Klienten wieder Freude an ihrer Bewegung und die Bereitschaft, ihre Beweglichkeit aktiv zu erhalten und zu verbessern.

Sie lernen, ihren Körper und ihre Bewegungsabläufe präzise wahrzunehmen. Ich vermittle ihnen das entsprechende Wissen, um selbständig an der Optimierung und Ökonomisierung ihrer Bewegungen arbeiten zu können. 

Nicht zuletzt wird dadurch auch die Sturz- und Verletzungsgefahr drastisch reduziert.

Diese Vermittlung von Körperbewusstheit, Elastizität und Beweglichkeit bei gleichzeitiger Reduzierung von Bewegungseinschränkungen, Einseitigkeiten und Dysbalancen kann in Form von Gruppeneinheiten oder in Einzelarbeit stattfinden. Das wird an die individuellen Bedürfnisse angepasst. 

Es ist immer gut, mehrere Varianten für eine Bewegung zur Verfügung zu haben.

 

Meine eigenen Bewegungsprobleme

Als ich 2007 an den Stadtrand von Wien übersiedelte, wurden aus meinen regelmäßigen Läufen im Flachen nun umgebungsbedingt Cross- und Hügelläufe. Das rief leider zunehmende Probleme und Schmerzen in meiner linken Hüfte hervor. Innerhalb eines halben Jahres konsultierte ich einige im Leistungssport erfahrene Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktiker und Masseure. Leider führte das zu keinen oder nur sehr kurzfristigen Besserungen meiner Symptomatik. Nach jeweils 1-2mal Laufen war der Schmerz immer wieder da. Dann erklärte mir ein prominenter Spezialist in Traunreut/Bayern, ich hätte einen Knorpelschaden im Hüftgelenk und würde in wenigen Jahren im Rollstuhl sitzen, wenn ich nicht mit dem Laufen aufhörte. Geschockt ließ ich das durch einen Sportorthopäden in Wien abklären, der nach dem Röntgen die Diagnose „Impingement-Syndrom in der Hüfte“ stellte. Seine Lösung: er schickte mich zu – einem Physiotherapeuten …

 

Mein Weg zu Feldenkrais

Zu dieser Zeit arbeitete ich als Sportpsychologe unter anderem mit einem österreichischen Beachvolleyballprofi. Dieser konnte damals aufgrund von Knorpelschäden in beiden Knien nur mehr mit begleitender Einnahme von Schmerzmitteln spielen, bis er über einen Sportlerkollegen den Tipp bekam, eine Feldenkraislehrerin in Wien aufzusuchen. Diese konnte nicht nur seine Schmerzen fast völlig reduzieren, sondern ihm auch vermitteln, wie er sich in seiner Sportart so bewegen ( = abspringen und landen) konnte, dass seine Knie das verkrafteten. Er spielte in der Folge noch zwei weitere Jahre professionelles Beachvolleyball (ohne Schmerzmittel) auf höchstem internationalen Niveau. Von ihm bekam ich die Empfehlung, diese Feldenkraislehrerin doch ebenfalls um Rat zu fragen. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon etwas entmutigt, doch versuchte ich es – und ich habe es nicht bereut.

Nach der ersten (!) Behandlung war ich fast eine ganze Woche schmerzfrei – auch beim Laufen. Nach vier Wochen ging es mir so gut, dass ich mich für den Berlin Marathon im Herbst anmeldete, was ich für mich schon abgeschrieben hatte. Nach zwei Monaten war ich so begeistert von Feldenkrais, dass ich beschloss, selbst die Ausbildung zum Feldenkraislehrer zu absolvieren. Ein halbes Jahr später lief ich völlig schmerzfrei den Marathon in Berlin (und das war nicht mein letzter seither).

Von 2008 bis 2012 besuchte ich das Feldenkraistraining München City 3, unter der Leitung von Paul Newton, und seit 2010 unterrichte ich als Feldenkraislehrer.

Author: aufdi

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