Bewegungsentwicklung in der Kindheit

Wir Menschen bekommen bei unserer Geburt kein Benutzerhandbuch für die Bedienung unseres Körpers/Gehirns mit in die Wiege gelegt. Wir müssen uns unsere Selbstorganisation mehr oder weniger mühsam erarbeiten. Es dauert Jahre, bis wir unseren Bewegungsapparat und unser Nervensystem mit der Schwerkraft und unserer sozialen Umgebung arrangiert haben.
Von Geburt an beginnt die Entwicklung verschiedener vielfältiger Bewegungsmuster:

Babys lernen zuerst, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen und umgekehrt. Dann beginnen sie zu robben, zu krabbeln, gehen über in den Bärengang, das Sitzen in unterschiedlichen Positionen. Schließlich erarbeiten sie sich das Sich-Aufziehen, Stehen, Gehen und Laufen.
In der Kindheit wird der Erwerb von mehr und neuen Bewegungsmöglichkeiten fortgeführt: Hüpfen, Springen, Rollen – seitwärts, vorwärts und rückwärts, Klettern, Drehen, Beugen, Strecken, aber auch Liegen, Sitzen und Stehen in vielen Varianten. All dies erforschen und erfahren Kinder lustvoll und mit Neugier. 

Doch bereits ab dem Jugendalter beginnt die Reduzierung der Vielfalt unserer erworbenen Bewegungsmöglichkeiten. Selten oder nie verwendete Bewegungen werden aus dem Bewegungsrepertoire wieder ausgeschieden. Wir neigen dazu, hauptsächlich Bewegungsmuster einzusetzen, die uns angenehm und bequem erscheinen. Wir verlassen unsere Komfortzone selten und nicht gerne.

 

Bewegungsentwicklung im Erwachsenenalter

So verkleinert sich dieses Repertoire im Laufe des Lebens immer mehr, begrenzt auf immer weniger gewohnte Bewegungen. Im fortgeschrittenen Erwachsenenalter haben wir irgendwann für die grundlegenden Alltagsbewegungen jeweils nur noch eine Variante zur Verfügung. Hinsetzen, Hinlegen, Aufstehen vom Liegen oder Sitzen, Gehen, Stehen, Umdrehen, Beugen, Bücken, Strecken, etc.  – wir tun es immer gleich. Nämlich so, wie es uns am leichtesten und stabilsten erscheint.

Egal, ob es sich um die Gewohnheit handelt, wie wir einen Tennisschläger schwingen, wie wir aus dem Bett steigen, wie wir auf (oder eher in) einem Stuhl sitzen, wie wir uns die Socken anziehen oder die Schuhe binden. Wenn es immer das eine gewohnte Bewegungsmuster ist, kann dies unseren Körper mit der Zeit stark belasten. Es kann zu Verfestigungen, Blockaden und schließlich zu gefühlten Schmerzen beim Bewegen führen.

„Jetzt fühle ich mich langsam wirklich alt“, lautet eine gängige Reaktion darauf. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Auch äußere Umstände beeinflussen diese eine „Lieblingsvariante“: der Art der täglichen Berufstätigkeit, unsere Hobbys, eventuell auftretende Schmerzen, Unfälle oder Verletzungen, Übergewicht, Bequemlichkeit, unser Lebensstil.

Gerade in Phasen, in denen der Körper Belastungen und Stress ausgesetzt ist, z.B. durch Verletzungen oder Schmerzen, reduzieren wir unser Bewegungsrepertoire am deutlichsten. Um die Schmerzen zu kompensieren und immer noch halbwegs komfortabel leben zu können, nehmen wir zum Beispiel Schonhaltungen ein. Wir eignen uns noch mehr eingeschränkte Bewegungsmuster an, die wir nach dem Ende dieser Phasen beibehalten, was uns gar nicht bewusst ist. Schon befinden wir uns wieder im gleichen Teufelskreis: Einschränkungen, die zu Überlastungen führen, die wiederum Probleme und Schmerzen verursachen.

Wenn man seine Komfortzone nicht verlässt, wird sie mit der Zeit immer kleiner.

 

Daher jetzt: Feldenkrais!

Um diese problematischen und ineffektiven Bewegungsmuster wieder loszuwerden, braucht es erstens das bewusste Erkennen derselben und zweitens das Neu-Lernen von Mustern, die wir als angenehm, unterstützend und erleichternd erleben. Erst dann können wir die alten Muster aufgeben.

Die gute Nachricht ist, dass wir Menschen lebenslang in der Lage sind, neue Bewegungsmuster zu erlernen bzw. zurückzugewinnen. Solche, die unseren Körper fit halten und uns guttun. Darin besteht die erfreuliche Wirkung von Feldenkrais-Lektionen. Mit der Feldenkraismethode erlernen Sie, nachteilige Bewegungsmuster zu erforschen. Sie entwickeln für sich angenehme neue Muster und organisieren damit ihren Körper wieder neu und besser. Im Zuge von Feldenkrais Bewegungslektionen werden Sie überrascht feststellen, dass Sie sehr wohl noch Bewegungsalternativen zur Verfügung haben, die Sie einfach „vergessen“ hatten.

Sieht man ihr die über 80 Jahre an?

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